Schwarzer Sesam - Die Urform des asiatischen Superfoods

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Schwarzer Sesam – Die Urform des asiatischen Superfoods

Schwarzer Sesam Vegan

Sesam öffne dich - und halte mich gesund! Sobald die Fruchtkapsel der antiken Ölpflanze reif wird, platzt sie auf und lässt die winzigen Samen herausfallen. Doch die gesundheitsfördernde Wirkung ist umso größer.

Schwarzer Sesam ist der Allrounder unter den Superfoods

Er ist:

  • cholesterinsenkend
  • ballaststoffreich
  • nährstoffreich
  • knochenstärkend

Das sind aber noch nicht alle Eigenschaften der Ölsaat.

Klein aber oho – es steckt mehr darin, als man denkt

Die Inhaltsstoffe des schwarzen Sesams übertreffen die seiner goldgelben Schwester.

Besonders der hohe Gehalt an Mineralstoffen kommt vegan lebenden Menschen zu Gute.
Ein Esslöffel pro Tag (10g) decken bereits ein Zehntel des Eisenbedarfs. Zusammen mit Vitamin C (Obst, rohes Gemüse) eingenommen, wird die Aufnahme des Spurenelements zusätzlich verbessert!

So hilft das Superfood dabei mit einer pflanzlichen Ernährung ausreichend Nährstoffe aufzunehmen. Diese sind auch in Form von Vitaminen enthalten, wie A, E und wichtige Teile der B-Gruppe.

Der hohe Fettgehalt im schwarzen Sesam sollte nicht abschrecken, im Gegenteil. Die ungesättigten Fettsäuren überwiegen bei Weitem und unterstützen die Funktion der Hormone im Körper.

Auch die hochwertigen pflanzlichen Proteine kommen nicht zu kurz: Mit rund 18g Proteinen je 100g trägt die gesunde Ölsaat zur Eiweißversorgung bei und enthält mehrere essentielle Aminosäuren.

Schutz vor verschiedenen Krankheiten

Etwas, was den schwarzen Sesam so wertvoll macht, ist seine präventive Wirkung auf unseren Körper. Er schützt beispielsweise vor Osteoporose, indem er die Knochen mit dem idealen Verhältnis von Kalzium und Magnesium versorgt. Dieses liegt bei 2:1 und ist so nur in wenigen Nahrungsmitteln zu finden. Hiervon profitieren unter anderem auch unsere Zähne.

Das Magnesium in den Samen sorgt in Kombination mit Kalium außerdem für ein gesundes Herz bis ins Alter.

Antioxidantien sind dafür bekannt, zu einem Rundumschutz für den Körper zu verhelfen.
Insbesondere im unerhitzten schwarzen Sesam sind jene Stoffe reichlich vorhanden und schützen vor freien Radikalen, Sonnenbrand und Herz-Kreislauferkrankungen.

Um diese Wirkung wussten die Menschen schon vor langer Zeit, daher wird die Pflanze schon seit etwa 5000 Jahren kultiviert und für therapeutische Zwecke genutzt.

Universal im Körper, abwechslungsreich in der Küche

Entweder süß und herzhaft, als Gewürz oder als Hauptzutat: Der einzigartige nussige Geschmack verleiht vielen Gerichten eine besondere Note.

Möchte man das Aroma nur dezent herausschmecken, empfiehlt es sich, den schwarzen Sesam als leckeres Topping zu nutzen, zum Beispiel auf Smoothies oder Chiapudding.
Für deftige Gerichte hingegen eignet sich das aus Japan stammende Gomasio. Hierfür werden Sesamsamen und grobe Meersalzkörner zu gleichen Teilen vorsichtig in einer Pfanne erhitzt und mit einem Mörser zerrieben.

"Da durch das Erhitzen die wertvollen Inhaltsstoffe teilweise verlorengehen, eignet sich ein rohköstlichen Rezept, um das Beste aus dem Superfood herauszuholen"
Beispielrezept: Rohe Sesampralinen

Acht Medjooldatteln in der Küchenmaschine pürieren und langsam schwarzen Sesam hinzufügen, bis eine zusammenklebende Masse entsteht.
Die benötigte Menge an Samen kann je nach Trocknungsgrad der Datteln variieren.
Zum Schluss kleine Kügelchen formen und in hellem Sesam und rohem Kakaopulver wälzen.

Auch ohne Rezept kann man den Sasam einfach pur verzehren. Ein Esslöffel täglich gut zerkaut, hilft bereits um dem Körper etwas gutes zu tun. Da schwarzer Sesam selbst im Bioladen selten zu finden ist, empfiehlt es sich ihn über das Internet zu bestellen. Auf Amazon gibt es ihn bereits in Bio Qualität, siehe hier (Link).

Quellen:
http://scialert.net/fulltext/?doi=ajbmb.2011.145.157&org=10
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21827664
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22279374
Hyun T., Barrett-Connor E., Milne D. ; “Zinc intakes and plasma concentrations in men with osteoporosis: the Rancho Bernardo Study”. American Journal of Clinical Nutrition, Vol. 80, No. 3, 715-721. September 2004.
Adlercreutz H. “Lignans and human health”. Critical Reviews in Clinical Laboratory Sciences. Vol 44, 483-525, 2007.


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Über den Autor

Andreas Eisenkrein

Hi, mein Name ist Andreas, ich bin ein veganer Fitness-Veteran, der sich seit Anfang 2012 vegan ernährt und sich leidenschaftlich mit Gesundheit und Fitness beschäftigt.Ich habe große Freude daran mein Wissen und meine Erfahrungen über die vegane Ernährung und den Sport mit anderen Leuten zu teilen.

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